Am vergangenen Wochenende kamen wieder die Ehepaare des 14. Kurses im Rahmen der Salzburger Akademie für Ehe und Familie im Stift Seitenstetten zusammen, um sich intensiv mit dem Thema „Erziehung – ein lebendiger Vorgang“ auseinanderzusetzen, während die Kinder ein abwechslungsreiches Kinderprogramm erlebten.
Nach der Ankunft am Samstagmorgen begann das Wochenende mit Pater Daniel und der gemeinsamen Heiligen Messe in der Ritterkapelle. Anschließend referierten Herbert und Martina Heigl zur „Gewissensbildung“. Nach dem Mittagessen wurde Frau Larissa Lengg aus der Schweiz zum Thema „Kinder brauchen ein Nest – Urvertrauen“ online zugeschaltet. Sie zeigte auf, wie wichtig eine sichere und liebevolle Umgebung für die Entwicklung eines gesunden Urvertrauens bei Kindern ist. Nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen nutzten die Paare die Zeit für Austausch im Paargespräch.
Im Anschluss sprachen Herbert und Martina Heigl über das Thema „Selbständig werden – Kinder brauchen Schutz und Führung“. Dabei wurde deutlich, dass Kinder auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit verlässliche Begleitung und klare Grenzen durch ihre Eltern benötigen. In anschließenden Kleingruppen wurden die Inhalte vertieft und Erfahrungen ausgetauscht.
Der Tag klang nach dem gemeinsamen Abendessen mit einem Abendgebet mit den Kindern aus. Später setzte sich das Programm der Erwachsenen mit einem ausführlichen Rhetorikteil und einer weiteren Paargesprächszeit fort, bevor der Tag in der Ritterkapelle mit der Komplet und eucharistischer Anbetung vor dem Allerheiligsten einen stillen Abschluss fand.
Der Sonntag begann früh mit dem Rosenkranz und der Heiligen Messe mit Pater Tobias. Nach dem Frühstück sprach Dr. Alexandra Schwarz zum Thema „Kinder brauchen Eltern – Autorität“, wobei sie die Bedeutung einer wertschätzenden und verantwortlichen Autorität der Eltern für die Entwicklung der Kinder hervorhob. In einem weiteren Vortrag zum Thema „Pubertät“ referierte Frau Dr. Schwarz über die Herausforderungen der Pubertät und darüber, wie Eltern ihre Kinder in dieser sensiblen Lebensphase begleiten können.
Nach dem Mittagessen folgten eine gemeinsame Zusammenfassung, ein Ausblick und organisatorische Hinweise. Am Nachmittag endete das Wochenende, und die Familien kehrten gestärkt und mit neuen Impulsen für ihren Alltag nach Hause zurück.



