Was ist eine Novene und was macht sie wieder beliebt?

Eine Novene beginnt man 9 Tage vor einem besonderen Ereignis zu beten. Das Besondere daran ist zum einen, dass man es gut in den Alltag integrieren kann, weil es kurz gehalten ist. Zum anderen bereitet es auf ein Hochfest gut vor, da man sich durch die Regelmäßigkeit von 9 aufeinander folgenden Tagen einem Ziel schrittweise nähert. Das, was uns an Schönem und oft auch Schwierigem im Alltag begegnet, können wir so nach und nach in die Hände Gottes legen und dabei seine liebende Gegenwart in all unseren Lebenslagen besser und intensiver erfahren.

Zum 8. Dezember hin hat Angelica Spießberger eine Novene (Link) verfasst, die sowohl schöne traditionelle Gebete als auch neue Betrachtungstexte kombiniert. Sie bereiten uns auf das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter am 8. Dezember vor. So können wir das Besondere dieses Festes besser verstehen und feiern!

Jesus wurde uns Menschen in allem gleich, außer der Sünde, die uns von Gott fernhält. Gerade deshalb können wir gerade mit dem, was uns schwer fällt, belastet und uns letztlich von Gott trennt, zu Jesus. Er hat diese Trennung aufgehoben. Auch Maria, die von der Erbsünde befreit ist, damit sie dem Sohn Gottes “eine würdige Wohnung” bereiten konnte, wurde von den Christen immer als Fürsprecherin angerufen. So heißt es in einem Gebet:

Herr und Gott, auf die Fürsprache der jungfräulichen Mutter Maria schenke uns die Gesundheit des Leibes und das Heil der Seele. Nimm von uns die Traurigkeit dieser Zeit und führe uns zur ewigen Freude. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Eine Novene zum Hl. Josef, die wie jede Novene jederzeit, besonders aber zum 19. März hin gestartet werden kann, findet sich hier. 

Wie die traditionellen Wallfahrten erfreuen sich auch Novenen einer neuen Beliebtheit. Machen Sie mit uns die Erfahrung, dass Gebet verbindet – auch über räumliche Grenzen hinweg!